Hintergrund

Das neue Stufensystem der Notfallstrukturen in Krankenhäusern für die stationäre Behandlung (be)trifft alle Kliniken.

Im April 2018 soll der G-BA den entsprechenden Beschluss fassen. Die hieraus resultierenden Regelungen sind dann die Grundlage für die Berechnung von Zu- und Abschlägen im Rahmen der Krankenhausfinanzierung – mit erheblichen Konsequenzen für alle Kliniken. Vom Haus der Grund- und Regelversorgung bis zur Uniklinik müssen die Notfallambulanzen an die neuen Bedingungen angepasst werden, und es werden nicht mehr alle Kliniken an der Notfallversorgung teilnehmen können.

Die Wirtschaftlichkeit der ZNA hängt maßgeblich von einer optimalen Abrechnung ab. Unter Anderem die ambulante Abrechnung nach EBM, die vorstationäre Abrechnung sowie die stationäre Abrechnung der Kurzlieger-station müssen MDK-sicher durchgeführt werden.

Derzeit werden an vielen Standorten neue Notaufnahmen gebaut bzw. bestehende Notaufnahmen umgebaut. Daher beschäftigt sich die aktuelle WOKwissen-Fachkonferenz mit der Planung und dem Bau einer ZNA und stellt die neue ZNA der Charité – Universitätsmedizin Berlin vor. Es besteht die Möglichkeit, vor Ort mit den beteiligten Ärzten und Pflegern über die Planung und Konzeption zu diskutieren. Besonders spannend ist hierbei das Personalmanagementkonzept der Charité – Universitätsmedizin Berlin, in dem auch das Curriculum zur Notfallpflege umgesetzt wird.

Die medico-legalen Aspekte und forensische Fragestellungen in der ZNA nehmen zu und werden ebenso dargestellt wie Strategien zur Deeskalation von Gewalt in der ZNA.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich sowohl über die Finanzierung der ZNA als auch über aktuelle Trends in den Abläufen und bei der Konzeption einer erfolgreichen ZNA zu informieren!