Hintergrund

Die Radiologie zählt zu den kostenintensivsten Abteilungen einer Klinik. Wirtschaftlichkeit und Prozessoptimierung sind daher wichtige Themen sowohl für die Leitung der radiologischen Abteilung als auch für die Krankenhausgeschäftsführung. Dabei geht es auch immer um eine Erlösoptimierung durch die Generierung von Zusatzeinnahmen, durch Outsourcing von Leistungen oder durch die Verbesserung der Prozesse.
Einerseits muss die Radiologie die Versorgungsschwerpunkte passend zu den klinischen Schwerpunkten ausrichten, andererseits ist das aufgrund der hohen Geräteanforderungen oftmals nicht möglich.
Für viele Kliniken scheint eine Kooperation mit einer radiologischen Praxis oder die Gründung eines eigenen MVZ sinnvoll zu sein. Die zu verhandelnden Rahmenbedingungen sind schwierig. Es geht unter anderem um Vergütung und Controlling, die verpflichtende Teilnahme an klinischen Besprechungen und um Leistungssteigerungen.
Eine optimierte Einbindung der Radiologie in klinische Behandlungspfade kann erhebliche Kosten sparen. Dazu muss sich die Radiologie aktiv an den klinischen Prozessen beteiligen, und die klinischen Abteilungen müssen ihr zum Teil individuelles und nicht standardisiertes Anforderungsverhalten optimieren.
Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz in der Radiologie hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Spannend hierbei, wo die KI bereits jetzt zum Einsatz kommt und welche Regularien gelten.
Die interventionelle Radiologie hat im Vergleich zur konventionellen Radiologie hohe Personal- und Sachkosten, erwirtschaftet aber im Gegensatz zu den diagnostischen radiologischen Verfahren eigene DRG-Erlöse.
Personalengpässe sowohl bei den MTRA als auch bei den Radiologen gehören zu den Hauptproblemen. Wie findet man geeignete Kräfte und bindet sie langfristig?
Auf dieser WOKwissen-Fachkonferenz stehen erfahrene Leiter radiologischer Abteilungen, MTRA und Krankenhausgeschäftsführer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.